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http://de.wikipedia.org/wiki/Damian_de_Veuster
Auf Molokai strebt Pater Damian nicht nur danach, den Aussätzigen das ewige GIück zu geben, sondern beschäftigt sich darüber hinaus mit ihrem körperlichen Wohlergehen. Ausserdem machte er am liebsten so nahe wie möglich bei seiner Herde sein und sein Leben mit den Kranken teilen, indem er z.B. mit ihnen zusammen ißt. Täglich besucht er, ungeachtet der abscheulichen Gerüche, die von ihnen ausgehen und ihres abstossenden Äusseren, die Menschen, die seiner Obhut anvertraut sind. Er spricht ihnen Mut zu, verbindet ihre Wunden, teilt warme Kleider aus und begleitet sie zu ihrer letzten Ruhestätte. Nahezu in der ganzen Zeit ist er dabei allein. Getrieben von seinem Wunsch, das Leiden der Aussätzigen zu lindern, interessiert Damian sich auch für die Fortschritte in der Wissenschaft und probiert neue Behandlungsmethoden an sich selbst aus. Dank Damian entsteht auf Molokai aus dieser Hölle, die von Egoismus, Unmoral und Verzweiflung gekennzeichnet ist, eine echte Lebensgemeinschaft. Er legt den Grundstein für ein Leben, das vielleicht nicht glücklich, aber dennoch zumindest friedlich ist. Er eröffnet ein Geschäft, in dem die Kranken sich kostenlos mit ihrem Bedarf eindecken können. Darüber hinaus vermindert er die Trostlosigkeit, indem er eine Blaskapelle gründet. Auch trommelt er die Menschen, die nicht so krank sind, zusammen, damit sie aktiv mitarbeiten können: an dem Bau eines Krankenhauses sowie von Häusern, einem Waisenhaus und einer Kirche, oder sie helfen z.B. dabei, Wasser herbeizutragen. Durch das Leben unter seinen Kranken wird auch er eine Beute für die Krankheit. Er wird selbst aussätzig, last den Mut dadurch jedoch nicht sinken und verdoppelt wahrend der letzten vier Jahre seines Lebens seine Aktivitäten. Nach Christi Vorbild geht er in seiner Liebe bis zum Ende. Gerade in diesem Zeitabschnitt erfährt er eine tiefe geistliche Blüte: er fühlt sich eins mit dem gekreuzigten Christus und erlebt eine wundersame Freude.